Cube

DIEHL CUBE

is 24/7, a 7x7x7 vitrine and
laboratory of alchemical presences,
containing messages,
statements and context-based
topics of immediate art

Die Kunstszene ist dabei sich zu verändern. In diesem Wandel scheint es, als ob die einstige Idee der Galerie, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, überdacht werden muss. Es soll um Inhalte gehen, um Neues und Provozierendes, Paradoxes und Kurioses, um ein Entdecken. Hierfür braucht es neue Entwürfe für die Arbeit mit Kunst, das Zurückholen des Besuchers in den Raum. Der Diehl CUBE soll in diesem Sinne solch ein Ort sein, der sich als neue Form des Galerien-Konzepts darstellt. Unter dieser Anforderung werden im Cube eigens für den Raum geschaffene Kunstwerke, solitäre Arbeiten, Installationen oder Videos entweder für wenige Tage oder einige Wochen zu sehen sein. Sowie auch Events, Vorträge oder Präsentationen von nur wenigen Stunden. In einer Art alchimistischen Labors, in welchem die Galerie wieder zu einem Sinn machenden und komplexen Kontext für die Kunst wird.

In seiner Architektur, mit den ungewöhnlichen Proportionen von 7 x 7 x 7 Meter und einer großzügigen Fensterfront, funktioniert der Cube wie eine überdimensionale Vitrine, in welcher die jeweilige Installation zu jeder Zeit gesehen werden kann. Eine Art Hommage in zeitgenössischer Form an die Galerie Piece Unique von Lucio Amelio in den 1980er Jahren in Paris.

Eröffnet wird der Cube mit einer Ausstellung von Guenther Weseler, mit einer Installation seiner legendären ‚Sisyphos‘-Skulptur. Ein symbolträchtiges Werk, welches im Cube zusätzlich durch eine Überwucherung seiner Atemobjekte, wie auch durch frühe Bilder aus den 60er Jahren ergänzt wird.

Ab Oktober folgende Ausstellungen und Veranstaltungen: Alexander Ivanov und Mikhail Kotomin präsentieren ihren russischen Verlag Ad Marginem (15.10.13/19 Uhr), Alexander Abaza (18.10.-3.11.2013) – sowjetische Photographie der 60er bis 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts, Elana Katz (6.-12.11.2013) – Arbeit zum Thema der jüdischen Identität und die Verbindung zu Erinnerung, Abwesenheit und Belegen für das historische Auslöschen, Constantin Flondor (15.11.2013 – 7.12.2013) – Mitbegründer der rumänischen Künstlergruppen 111 und Sigma, Gonn Mosny (13.12.2013 – 17.01.2013), Peter Sedgley (24.1 – 22.2.2013) – lichtkinetische Installationen. Weitere Projekte und Ausstellungen folgen, unter anderem von Mark Lammert (Maler), Grazia Varisco (Mitbegründerin der Künstlergruppe Gruppo T), Carla Guagliardi (brasilianische Künstlerin mit konstruktiven Skulpturen), Karsten Konrad (Bildhauer).

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